Pennälertag 2015 in Salzburg

Ärztekammerwahl am 24.03.2017

Der ausnehmend dynamische Wandel des Gesundheitssystems fordert Ärztinnen und Ärzten unablässig Anpassung und Fortbildung ab und der Ärztekammer die konsequente Erfüllung ihrer Aufgaben als Interessenvertretung ihrer Mitglieder. Das reicht von Regelung der Arbeitszeit und der Gehälter über Beratung in Arbeitsrecht bis zu Kontakten mit Behörden - besonders bei Verhandlungen mit Bund, Ländern und Rechtsträgern der Spitäler.
Die Ärztekammer muss den Kontakt zu den gesellschaftlichen Entscheidungsträgern pflegen, ihren Standpunkt der Öffentlichkeit über die Medien vermitteln und das hohe Niveau des Gesundheitssystems absichern.
Wir von der WGS - Wahlgemeinschaft Spitalsärzte - Liste Forstner haben die letzten Jahre beweisen, dass wir diesen Aufgaben gewachsen sind!

Ausblick

woran wir arbeiten werden ...

Versorgungsaufgaben von Spitalsärzten

Krankenhäuser und ihre Ambulanzen dürfen nicht länger Lückenbüßer für Mängel in der niedergelassenen Versorgung sein. Mehr Zeit für die spitalsärztliche Kernkompetenz. Stopp der Arbeitsverdichtung im Sinne von mehr Qualität für Patienten.

 

Lebensphasengerechtes Arbeiten

darf nicht länger ein Schlagwort sein. Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Möglichkeit der zeitlichen Arbeitsentlastung älterer Kolleginnen und Kollegen müssen möglich sein.

 

Ärztliche Weiterbildung

ist verpflichtend und muss in Zeiten abnehmender Bereitschaft durch externe Finanzierung durch den Arbeitgeber voll finanziert werden.

 

Ärztliche Ausbildung

Ausbildung erfordert Zeit. Diese muss sowohl Auszubildenden als auch Ausbildnern strukturiert zur Verfügung gestellt werden.

 

Ausbildungsevaluation

Ergebnisse der Ausbildung Evaluation müssen verbindliche Konsequenzen haben.

 

Honorierung

nur attraktive Gehaltssysteme können in Zukunft den Markt für interessierte qualifizierte Kolleginnen offen halten. GSN ist der falsche Weg! Ärztinnen und Ärzte gehören in eine eigenständige Gehaltssystematik.

 

flachere Hierarchien

hierarchische Strukturen in Spitälern, die eher in das frühe 20. Jahrhundert passen, sind abzubauen.

 

Hände weg von 48 Stunden

erreichtes darf nicht gelockert werden. Die Möglichkeit des Opt-Out darf nicht zu Druck auf die Mitarbeiter führen.

 

Finanzierung der Lehrpraxis

tauglichem Modelle der Lehrpraxisfinanzierung mit faire Entlohnung der Kolleginnen und Kollegen.

 

Öffnung der Sektorengrenzen

keine Verbote von Nebenbeschäftigungen als Verschränkung, im Interesse der niedergelassenen und angestellten Ärzteschaft.

 

Rückblick

was wir bereits erreicht haben ...

Arbeitszeit - 48 Stunden sind genug

Nach jahrelangem hinhalten hat die Regierung ängstlich mit 1.1.2015 strengere Arbeitszeitregelungen-wie schon lange von uns gefordert und von den Kollegen erwünscht-umgesetzt. Mit der Opt-Out Regelung wurde auch der Wunsch der Kollegen nach längerer Arbeitsmöglichkeit Rechnung getragen. Ein neuerlicher Rückschritt bei diesen Bestimmungen ist für uns nicht verhandelbar.

 

Gehaltsreform 2015 - +30% Gehalt

Nachhaltige Gehaltssteigerung für Ärzteinnen und Ärzte durch strukturelle Zuordnung von +30% zum Grundgehalt. Durch dieses Vorbild konnte dies in allen Salzburger Spitälern umgesetzt werden.

 

Rechtschutz für alle angestellten Ärztinnen und Ärzte

Verbesserung der Rechtsposition in arbeitsrechtlichen Fragestellungen durch Rechtsschutzversicherung in der Kurie der Angestellten Ärzte.

 

Vordienstzeiten

Ärztekammer erreicht einmaliges Urteil vor dem Europäischen Gerichtshof zur Anerkennung von Vordienstzeiten. Das Land Salzburg muss für die faire Anerkennung von Kompetenz und Erfahrung tief in die Tasche greifen.

 

Spitalszusammenlegungen

Vertretung der ärztlichen Interessen bei Spitalsfusionen.

 

Transparente Ausbildungsstellenverwaltung

österreichweite transparente Darstellung des „echten“ Ausbildungsstatus durch Initiative der Salzburger Ärztekammer.

 

Beratung durch die Kammer

Intensivierung der Beratung in allen Berufsfragen durch die Ärztekammer.

 

Team

Wir sind das Netzwerk von Spitalsärztinnen und Spitalsärzten, die Ihre Anliegen vertreten, wann immer es notwendig ist.

Karl Forstner

Jörg Hutter

Reinhard Bittner

Sebastian Pagitsch

Georgina Brandtner

Otto Straßl

Alexander Hlebayna

Goswin Haybäck

Gerhard Kametriser

Michael Seiler

Michael Hofer

Veronika Augschöll

Michael Strasser

Martina Ehrlich

Michael Reschen

Christian Eder

Erich Novak

Michael Rosenlechner

Andreas Hofer

Lukas Weiss

Alexander Kunz

Clemens Seelmaier

Harald Strobl

Kaan Akmanlar

Maximilian Horetzky

Robert Schweiger

Nikolaus Mathis

Peter Weiler

Tobias Jäger

Ernst Forsthuber

Peter Hösl

Kontakt

WGS - Wahlgemeinschaft Spitalsärzte - Liste Forstner

f.d.I.v. Priv.-Doz. Dr. Jörg Hutter - Anton Hallstr 4 - 5020 Salzburg
Wir sind eine Gruppierung von Ärztinnen uns Ärzten, die in Salzburger Ärztekammer die Salzburger Ärztinnen und Ärzte vertreten.
Wir sind parteipolitisch unabhängig.

www.spitalsarzt.info
j.hutter@aon.at